Adam Webb.

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Kickstarter-Preisrechner (2026)

Gründer setzen ihre Preise immer zu niedrig an. Trag deine Herstellkosten ein, wähl eine Strategie und sieh die Belohnungsstufen, die UVP und die Kanalmargen, die tatsächlich funktionieren.

1

Wähl deine Preisstrategie

Die mit Abstand größte Preisentscheidung. Machst du sie jetzt falsch, ist jeder künftige Vertriebskanal kaputt.

2

Deine Herstellkosten und die Agentur

Was Herstellung und Verpackung eines Stücks kosten (inklusive Werkzeugbau, Fracht, Zoll und Qualitätspuffer — nicht nur das Fabrikangebot). Und wenn du eine Agentur für den Kickstarter beauftragen willst, trag ihre Provision auf die Einnahmen ein.

3

Kanäle, über die du verkaufen wirst

Jeder Kanal nimmt einen anderen Anteil. Häkchen bei allem, worüber du jetzt oder in den nächsten 12 Monaten verkaufen willst.

Deine empfohlenen Kickstarter-Stufen

Die gezeigte Marge ist das, was dir pro Beitrag nach Kickstarters 5 % Plattformgebühr, 3 % Zahlungsabwicklung und deiner Agenturprovision tatsächlich bleibt.

Super Early Bird

30 % unter UVP · begrenzte Stückzahl

Dir bleiben

Early Bird

20 % unter UVP

Dir bleiben

Standard

10 % unter UVP

Dir bleiben

Empfohlene UVP

Trag oben deine Herstellkosten ein, um deine Preisempfehlung zu sehen.

Deine Margen nach Kanal

Was dir pro Stück nach dem Anteil jedes Kanals tatsächlich bleibt.

Setz oben Häkchen bei Kanälen, um deine Margen zu sehen.

Der Preis ist die eine Entscheidung, die sich kaum rückgängig machen lässt.

Änderst du ihn nach dem Launch, erfahren es die Unterstützer, die mehr bezahlt haben. Änderst du ihn vor dem Handelsstart, springen deine Großhandelspartner ab. Ein 60-minütiges Strategiegespräch ist der schnellste Weg, die Zahl zu prüfen, bevor du dich öffentlich festlegst.

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Wie gerechnet wird

Häufige Fragen

Wie soll ich meine Kickstarter-Belohnung bepreisen?

Kickstarter-Stufen sollten zwischen 3× und 4,5× deiner Herstellkosten liegen und immer unter deiner künftigen UVP. Standardstufe bei UVP − 10 %, Early Bird bei UVP − 20 %, Super Early Bird bei UVP − 30 %. Unter 3× Herstellkosten kannst du nicht profitabel werben. Über der UVP rebellieren deine Unterstützer, wenn sie das Produkt später günstiger im Handel sehen.

Welchen Faktor soll ich wählen — 4× oder 5×?

Wenn du ausschließlich direkt verkaufst, kann 4× funktionieren. Willst du irgendwann über Amazon, Großhandel oder Distribution verkaufen, ist 5× die sichere Wahl. Der zusätzliche Spielraum ist es, der Händlern und Distributoren ihre eigene Marge erlaubt, ohne dass du ins Minus rutschst. Lies das Preiskapitel meines ausführlichen Guides für mehr dazu.

Darf mein Kickstarter-Preis über meinem künftigen Handelspreis liegen?

Nein, auf keinen Fall. Unterstützer zahlen einen Aufpreis in Zeit (sie warten Monate auf die Lieferung) und Risiko (das Produkt kommt womöglich nie). Von ihnen mehr zu verlangen als später von Handelskunden ist der schnellste Weg, deinen Ruf zu ruinieren. Wenn der Rechner deine Standardstufe über dem Handelspreis eines Wettbewerbers ausweist, sind entweder deine Herstellkosten zu hoch oder dein Faktor zu aggressiv.

Was ist mit den Versandkosten?

Dieser Rechner behandelt nur die Produktmarge. Der Versand wird auf Kickstarter meist separat beim Beitrag berechnet (Kickstarter hat dafür ein eigenes Feld). Setz ihn auf deine echten Kosten — Fracht, Verpackung, Fulfillment-Gebühr pro Paket — ohne Aufschlag. Unterstützer merken das.

Was, wenn ich ein Premium- oder Luxusprodukt starte?

Für eine Premium-Positionierung ist ein Faktor von 6× oder mehr oft richtig. Produkte, die von Marke, Material oder Handwerk leben (Lederwaren, hochwertige Technik, Schmuck), können und sollten höhere Margen tragen. Dieser Rechner endet der Einfachheit halber bei 5×. Wenn du Premium bist, buch ein Gespräch — Preise über 5× brauchen Positionierungsarbeit zur Begründung.

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