Adam Webb.
Kickstarter ·

Kickstarter E-Mail Marketing: Die E-Mails, die dich finanzieren

Kurze Antwort: Kickstarter E-Mail Marketing funktioniert mit einer klaren Sequenz: Willkommen, Problem/Lösung, Behind-the-Scenes, Social Proof, Launch-Reminder, Launch-Tag, Follow-up. Ehrliche Version.

Auch verfügbar auf Englisch.

Die meisten Kickstarter-Kampagnen, die ihr Ziel verfehlen, verfehlen es nicht, weil die E-Mails schlecht geschrieben waren. Sie verfehlen es, weil es zu wenige waren oder weil sie an eine Liste rausgingen, die nie richtig aufgewärmt wurde. Kickstarter E-Mail Marketing scheitert selten am Tool. Fast immer am Plan.

Ich bin offizieller Kickstarter Expert Partner, und das mit Abstand verlässlichste Muster, das ich über die 30+ Kampagnen sehe, bei denen ich beim Launch geholfen habe, ist folgendes: Gründer unterschätzen massiv, wie viele E-Mails ein gesundes Pre-Launch braucht. Sie denken, fünf wären schon aufdringlich. Sind sie nicht. Fünf ist gerade mal Warmwerden.

Kurz gesagt: Das Ganze funktioniert dann, wenn du eine bestimmte Sequenz fährst. Willkommen, Problem/Lösung, Behind-the-Scenes, Social Proof, Launch-Reminder, Launch-Tag, Follow-up. Das ist das Skelett. Was du tatsächlich verschickst, wann du es verschickst und wie sauber du deine Liste segmentiert hast, zählt viel mehr als die Frage, ob du auf Klaviyo oder Mailchimp bist.

Warum Kickstarter E-Mail Marketing jeden anderen Kanal schlägt

Meta-Ads bringen dir Fremde. Der Kickstarter-Algorithmus bringt dir Neugierige. Deine E-Mail-Liste bringt dir Leute, die schon mal Ja gesagt haben, schriftlich.

VIP-E-Mail-Listen konvertieren bei guter Pflege mit rund 5-15 % zu Backern, und mit 20 %+ wenn die Liste klein und wirklich engagiert ist. Kalter Traffic aus Paid Ads konvertiert an einem anständigen Tag mit 0,5-3 %. Rechne das durch, und jeder Backer aus der E-Mail-Liste ist 3-8 € an Werbeausgaben wert, die du nicht verbrennen musstest.

Und da haben wir noch nicht mal über den Launch-Tag geredet. Der Kickstarter-Algorithmus belohnt frühe Geschwindigkeit ziemlich krass, und Kampagnen, die in den ersten 48 Stunden 30 % vom Ziel erreichen, werden deutlich häufiger finanziert. Deine E-Mail-Liste ist das, was diese ersten 48 Stunden überhaupt möglich macht. Ads brauchen länger, bis sie laufen. E-Mail-Backer greifen schon nach ihrer Kreditkarte.

Die ehrliche 7-E-Mail-Pre-Launch-Sequenz

Das ist ein gängiges Framework, nicht der einzige Weg. Die Empfehlungen der Crowdfunding Formula folgen ungefähr dieser Form, und das ist ein vernünftiger Ausgangspunkt. So würde ich das für einen Gründer aus dem DACH-Raum takten, der über sechs bis acht Wochen eine Liste aufbaut.

E-Mail 1: Willkommen & Bestätigung (Tag 0) Rausgeschickt in der Sekunde, in der sich jemand anmeldet. Bedanke dich, sag klar, wie oft du dich melden wirst, sag, was sie zuerst kriegen (Early-Bird-Preis, VIP-Reward, was auch immer). Halte es kurz. Kein Produkt-Pitch.

E-Mail 2: Problem/Lösung (nach ~7 Tagen) Benenne das Problem des Lesers im Betreff. Nicht die Features deines Produkts. Wenn dein Produkt ein kompostierbarer Hundekotbeutel ist, geht die E-Mail ums Gassi-Gehen und den Frust, dass jeder Beutel in der Restmülltonne landet. Dann die Lösung.

E-Mail 3: Behind-the-Scenes (nach ~14 Tagen) Fabrikbesuche, Skizzen, der Moment, in dem du fast aufgegeben hast, die Form, die nicht funktioniert hat. Hier entsteht Vertrauen. Leute unterstützen Gründer, die sie zu kennen glauben. Fotos helfen.

E-Mail 4: Social Proof (nach ~21 Tagen) Presseerwähnungen, Zitate von Beta-Testern, Stimmen von Prototyp-Nutzern. Kein Marketing-Blabla à la ‘unsere Kunden lieben es’. Echte Zitate mit echten Namen.

E-Mail 5: Launch-Reminder (2-3 Tage vorher) Countdown, exakte Launch-Zeit in der Zeitzone des Lesers (oder wenigstens Split EU/US), Erinnerung, dass die Early-Bird-Plätze begrenzt sind. Sag präzise, was am Launch-Tag zu tun ist.

E-Mail 6: Launch-Tag (mehrere Sendungen, dazu unten mehr)

E-Mail 7: Follow-up (laufend während der Kampagne) Wöchentlicher Rhythmus über die Kampagnenlaufzeit. Fortschritts-Updates, Stretch Goals, ‘letzte 48 Stunden’-Trommelschlag.

Sieben E-Mails klingen viel, bis du merkst, dass sie sich über sechs Wochen verteilen. Das ist maximal eine E-Mail alle fünf Tage. Nicht spammy. Einfach präsent.

Die Öffnungsraten- und CTR-Benchmarks, die keiner veröffentlichen will

Jeder Beraterblog zitiert die gleichen Wunschzahlen. Was ich bei Gründern mit einer echt kalt aufgebauten Liste sehe versus was das Internet dir vorspielt:

Kennzahl Übliches Branchen-Ziel Realistischer Bereich für Gründer
Öffnungsrate (Pre-Launch) 40-50 % 25-40 %
Click-Through-Rate 10-20 % 3-8 % kalt, 10-20 % warm
Abmelderate <1 % <1 %
VIP → Backer-Konversion Meist nicht genannt 5-15 % typisch, 20 %+ exzellent
Spam-Beschwerden Verschwindend gering <0,1 % ist gesund

Wenn deine Öffnungsraten dauerhaft über 50 % liegen, ist deine Liste klein genug, dass es größtenteils Leute sind, die dich persönlich kennen. Als Ausgangspunkt völlig okay, lässt sich aber nicht auf eine größere Liste hochrechnen. Eine 3.000er-Liste mit Fremden und 30 % Öffnungsrate ist mehr wert als eine 300er-Liste mit Freunden und 60 %.

Der eigene Creator-Newsletter von Kickstarter berichtet, dass Lead-zu-Backer-Konversion typischerweise bei 0,5-5 % liegt, was zu dem passt, was ich sehe, wenn eine Liste gekauft oder gescraped statt richtig gepflegt wurde. Pflege zählt. Das ist der Unterschied zwischen 0,5 % und 15 %.

Was Öffnungen und Klicks wirklich bewegt

Betreffzeilen, die das Problem des Lesers benennen, nicht deinen Produktnamen. ‘Genervt, dass deine Hundekotbeutel immer reißen?’ schlägt ‘Wir stellen vor: PawPack’ jedes Mal.

Neuheit funktioniert auch. Bei meiner eigenen Lifelong Deo-Kampagne habe ich den Betreff ‘Ein Deo, das ein Leben lang hält’ benutzt. Diese Formulierung hatte vorher niemand gehört, und allein die Neugier war der Grund, dass es geöffnet wurde. Diese eine Zeile hat eine Kampagne mitgetragen, die über 354.000 € eingesammelt hat. Betreffzeilen, die jemanden stutzen und ‘Moment, was?’ denken lassen, schlagen Betreffzeilen, die beschreiben, was du verkaufst.

Der Absendername sollte ein echter Mensch sein. Adam Webb <adam@yourbrand.com> schlägt Team YourBrand <hello@yourbrand.com> um Längen. Preview-Text bewusst gesetzt, nicht einfach die erste Zeile der E-Mail. Sendezeiten, die zu deiner Liste passen: Dienstag- und Mittwochmorgen deutscher Zeit für EU-Listen, Donnerstagnachmittag US Eastern für US-lastige Listen. Wochenenden performen im Pre-Launch generell schlechter.

Und Segmentierung. Selbst eine grobe Trennung zwischen ‘in den letzten zwei Wochen angemeldet’ und ‘seit einem Monat auf der Liste’ schlägt einen Blast an alle. Wenn jemand am Launch-Tag schon gebackt hat, nimm ihn aus dem ‘wir sind live, unterstütze uns jetzt’-Reminder am Abend raus. Klingt offensichtlich. Gründer vergessen es ständig.

Klaviyo vs Mailchimp für den ersten Kampagnen-Launch

Beide funktionieren. Die richtige Wahl hängt davon ab, wo du stehst.

Mailchimp startet bei rund 11 €/Monat für Essentials bei 500 Kontakten und ungefähr 17 €/Monat für Standard, Stand August 2026. Der kostenlose Tarif wurde im Februar 2026 klammheimlich auf 250 Kontakte und 500 Sendungen zusammengekürzt, das ist also nicht mehr die Umsonst-Option von früher. Preise sind netto, also 19 % Mwst. für deutsche Rechnungen draufrechnen.

Klaviyo startet bei umgerechnet rund 17 €/Monat für 1.500 Kontakte, rechnet aber unabhängig vom Wohnsitz in US-Dollar ab. Bei 5.000 Kontakten bist du bei 90-115 €/Monat. Unterdrückte und abgemeldete Profile zählen nicht zum abrechenbaren Kontingent.

Meine ehrliche Meinung: Mailchimp für deine erste Kampagne, wenn du unter 3.000 Anmeldungen bist. Klaviyo ab Kampagne zwei, oder ab Kampagne eins, wenn du schon weißt, dass du saubere Segmentierung, Flows an frühere Backer und Post-Campaign-Upsell-Sequenzen willst. Der Wechsel zwischen den beiden ist Aufwand, aber kein Weltuntergang. Zerdenk die Tool-Frage nicht. Die Sequenz zählt mehr.

Weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Mein 60 £ Strategie-Call ist der schnellste Weg, deinen Pre-Launch-Plan zu prüfen, bevor du wochenlang die falsche Liste aufbaust.

Der Launch-Tag ist nicht eine E-Mail

Hier lassen Gründer das meiste Geld liegen. Sie bauen sechs Wochen lang die Liste auf, schicken dann am Launch-Tag um 9 Uhr eine E-Mail und wundern sich, warum die Zahlen stehen bleiben.

So sieht der Launch-Tag-Stack aus, der wirklich funktioniert.

Pre-Launch (30 Minuten vorher): ‘Wir gehen um X:00 Uhr live. Hier ist dein exklusiver VIP-Link für Backer.’ Bringt alle an den Laptop, Finger schon auf F5.

Launch-Stunde: ‘Wir sind live. Hier klicken, um zu backen.’ Direkter Pledge-Button, kein Gelaber, kein Video, keine Story. Die Story kennen sie schon. Diese E-Mail existiert nur, um den letzten Klick Reibung wegzunehmen.

Später Vormittag / Mittagszeit: ‘Wir sind bei X % vom Ziel, danke.’ Fortschritt erzeugt FOMO. Leute, die noch schwankten, haben jetzt das Gefühl, was zu verpassen.

Abend-Reminder: Für die Zeitzone, die du morgens verpasst hast. Wenn du aus dem DACH-Raum kommst und US-Backer hast, ist das die eine E-Mail, die du nicht auslassen darfst. Bei denen ist dann nämlich Morgen.

Vier E-Mails. Vor jedem Versand alle rausfiltern, die schon gebackt haben. Wenn jemand um 9:01 Uhr gebackt hat, soll er nicht um 17 Uhr den ‘wir sind live’-Reminder kriegen.

Der Mid-Campaign-Flow

Kickstarter-Momentum stirbt in der Mitte. Jede Kampagne hat das Mittel-Drittel-Loch. Deine E-Mail-Liste ist die Lösung.

Schick ein Tag-3-Update: ‘wir sind finanziert’ oder ‘wir sind bei X % vom Ziel’. Danach wöchentliche Montags-Updates über die ganze Laufzeit. Early-Bird-Warnungen 48 Stunden bevor ein Tier ausverkauft ist, dann 24 Stunden, 12 Stunden, 1 Stunde. Stretch-Goal-Ankündigungen, sobald sie freigeschaltet sind. Dann der finale Trommelschlag: noch 72 Stunden, noch 24 Stunden, letzte 12, letzte Stunde.

Gründer, die über eine 30-tägige Kampagne acht bis zwölf E-Mails verschicken, performen konstant besser als die, die drei verschicken. Die Abmelderate bewegt sich kaum. Die Pledges schon.

Wie die Listengröße diese Zahlen füttert, habe ich in einem Begleitartikel über die Pre-Launch-E-Mail-Listengröße beschrieben. Und die Landing Page, auf der du die E-Mails sammelst, macht die halbe Arbeit; wenn die nicht sitzt, hilft dir keine Sequenz. Wenn du wissen willst, was diese Anmeldungen kosten, findest du die Rechnung im Cost-per-Lead-Artikel.

Was die E-Mail-Zustellbarkeit killt

Zustellbarkeit ist der langweilige Teil, über den keiner nachdenken will. Machst du es falsch, landet die Hälfte deiner E-Mails im Spam, und dann bringt die ganze Arbeit nichts.

Die Haupt-Killer: Listen kaufen (ja, Meta-Lead-Form-Daten von fremden Marken abzugreifen zählt), @gmail.com oder @yahoo.com im Absender (nutze deine eigene Domain), keine DKIM/SPF/DMARC-Einträge auf deiner Domain, Betreffzeilen vollgestopft mit GRATIS und DRINGEND und Ausrufezeichen, kein sichtbarer Abmelde-Link und wiederholtes Senden an inaktive Adressen, die nie öffnen.

Unterdrücke alle, die deine letzten fünf E-Mails nicht geöffnet haben. Fühlt sich kontraproduktiv an, weil die Liste kleiner wird, aber deine Öffnungsrate geht hoch, deine Absender-Reputation wird besser, und deine E-Mails landen tatsächlich in den Posteingängen. Eine kleinere Liste, die dich liest, schlägt eine größere, die es nicht tut.

Wenn du nicht sicher bist, ob dein DKIM/SPF/DMARC richtig eingerichtet ist, frag deinen Domain-Hoster. Oder google es. Das ist eine 15-Minuten-Sache, die vor der ersten E-Mail erledigt sein muss. Wenn du willst, dass jemand anderes den kompletten Pre-Launch-Aufbau übernimmt, deckt das Done-for-You-Paket das alles zusammen mit der Kampagnen-Seite und dem Ad-Setup ab. Für Gründer, die selbst die Kontrolle behalten, aber einen sauberen Plan wollen, geht das Coaching die Sequenz Woche für Woche mit dir durch.

Der Rechts-Teil: DSGVO und Einwilligung

Kurzer Hinweis, weil das viele Gründer erwischt. Nach DSGVO, und in Deutschland zusätzlich nach UWG, muss die Einwilligung für Marketing-E-Mails ausdrücklich und opt-in sein. Das heißt: Dein Pre-Launch-Anmeldeformular darf keine vorangekreuzte ‘Ja, schickt mir E-Mails’-Checkbox haben. Der Nutzer muss sie aktiv setzen.

Double-Opt-in, also die Bestätigung per Folge-E-Mail, ist der sauberste Weg, auf der richtigen Seite zu bleiben. In Deutschland ist es de facto ohnehin Pflicht. Es produziert auch eine gesündere Liste, weil Karteileichen sich die Mühe der Bestätigung nicht machen. Weniger Anmeldungen, engagiertere Anmeldungen, bessere Öffnungsraten. Die Reibung ist es wert.

Wenn du aus einem Nicht-EU-Land in die EU wirbst, gilt die DSGVO trotzdem. Denk nicht, dass ‘wir sind eine US-Marke’ dich rauswinkt. Bei Werbung in Drittländer gelten dann jeweils deren Regeln zusätzlich (etwa PECR in UK).

Kernaussagen

  • Verschicke rund sieben Pre-Launch-E-Mails über 4-6 Wochen, nicht drei oder vier.
  • Realistische Öffnungsraten liegen bei 25-40 %, nicht bei den 40-50 %, die Berater-Blogs zitieren.
  • Der Launch-Tag braucht 4 E-Mails, nicht 1, segmentiert, damit Backer keine Pledge-Reminder mehr kriegen.
  • Mailchimp funktioniert für eine erste Kampagne unter 3.000 Kontakten; Klaviyo ab Kampagne 2.
  • 5-15 % VIP-Listen-Konversion zu Backern sind normal; alles über 20 % ist exzellent.
  • DSGVO verlangt aktives Opt-in, keine vorangekreuzten Boxen und einen funktionierenden Abmelde-Link.

Willst du Unterstützung dabei?

Wenn dein Pre-Launch an den E-Mails scheitert, liegt die Lösung meistens in der Struktur, nicht an einer Betreffzeile. Mein Coaching-Programm für 750 £ geht mit dir den kompletten Pre-Launch-Aufbau durch, inklusive E-Mail-Sequenz, Listenaufbau und Launch-Tag-Stack. Wenn ich die E-Mails lieber neben der Kampagne komplett für dich übernehmen soll, ist das Done-for-You-Paket die Abkürzung. Nicht sicher, was du brauchst? Buch dir einen 60 £ Strategie-Call und wir klären das in 30 Minuten.

Häufige Fragen

Wie viele E-Mails sollte ich vor meinem Kickstarter-Launch verschicken? +

Eine übliche Pre-Launch-Frequenz sind etwa sieben E-Mails über vier bis sechs Wochen, plus mehrere am Launch-Tag. Das heißt: Willkommen, Problem/Lösung, Behind-the-Scenes, Social Proof, Launch-Reminder, Launch-Tag, dann Follow-up. Weniger fühlt sich sicher an, lässt aber warme Leads wieder abkühlen.

Was ist eine realistische Öffnungsrate für eine Kickstarter-Pre-Launch-E-Mail? +

Für Gründer mit einer ordentlich kalt aufgebauten Liste sind 25-40 % Öffnungsrate gesund. Wenn du bei über 50 % liegst, ist deine Liste vermutlich noch klein genug, dass sie hauptsächlich aus Freunden und Familie besteht. Ein netter Anfang, aber das finanziert die Kampagne nicht allein.

Soll ich Klaviyo oder Mailchimp für meine Kickstarter-Kampagne nutzen? +

Für eine erste Kampagne unter ein paar Tausend Anmeldungen ist Mailchimp okay und schneller aufgesetzt. Klaviyo rechnet sich, sobald du saubere Segmentierung, Flows und Post-Campaign-E-Mails an Backer willst. Die meisten Gründer starten mit Mailchimp und wechseln nach Kampagne eins.

Wie viele E-Mails sollte ich am Launch-Tag selbst verschicken? +

Eine ist ein Fehler. Vier funktionieren: ein Reminder 30 Minuten vor dem Start, eine 'wir sind live'-Mail zur Launch-Stunde, ein Update am späten Vormittag, wenn die Zahlen laufen, und ein Abend-Reminder für die Zeitzone, die du morgens verpasst hast. Wer schon gebackt hat, wird rausgefiltert.

Lohnt es sich, eine E-Mail-Liste für Kickstarter zu kaufen? +

Nein, und es kann deine Zustellbarkeit ruinieren. Gekaufte Listen bedeuten Spam-Beschwerden, harte Bounces, und deine Absender-Reputation ist im Eimer, bevor der Launch überhaupt losgeht. Meta-Lead-Form-Daten von fremden Marken abzugreifen zählt genauso. Bau die Liste selbst auf, auch wenn es länger dauert.